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Kann ein Vormund eine Beistandschaft beantragen?

Kann ein Vormund eine Beistandschaft beantragen?

6 Kann ein Großelternteil als Vormund eine Beistandschaft für das bei ihm lebende Enkelkind beantragen? nach § 1776 BGB benannten Vormund beschränkt. Damit ist nur derjenige Vormund antragsbefugt, der von den sorgeberechtigten Eltern des Mündels in der Form einer letztwilligen Verfügung gem. § 1777 Abs.

Wer kann eine Beistandschaft beantragen?

Die Beistandschaft kommt auf schriftlichen Antrag eines Elternteils zustande. Der Antrag kann vom allein sorgeberechtigten Elternteil oder (bei gemeinsamer Sorge) von dem Elternteil, bei dem das Kind lebt, gestellt werden. Ebenfalls antragsberechtigt ist ein von den Eltern benannter Vormund (vgl. § 1713 BGB).

Wie viel kostet ein Beistand?

Diese beinhaltet den ordentlichen Aufwand für die persönliche Mandatsführung sowie die Aufwendungen für die administrative Mandatsführung. Juristische Aufwendungen (z.B. Erbteilungen, Grundstückgeschäfte, Vertretung vor Gericht) werden zum Stundensatz von CHF 180.

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Welche gesetzlichen Regeln gelten für die Vormundschaft?

Die gesetzlichen Regeln hierzu finden sich in den §§ 54, 1791, 1751, 1791b und c BGB. Die Beauftragung zur Wahrung der Interessen des Vormundes ist in den §§ 55 und 56 des SGB VIII geklärt. Der Vormund wird immer vom Familiengericht kontrolliert. Eine Vormundschaft endet durch Tod oder Erreichung der Volljährigkeit,…

Was könnte eine Verzögerung der Vormundschaft sein?

Ein Hinderungsgrund könnte die Verzögerung der Vormundschaft aber auch eine Verhinderung des bezeichneten Vormunds sein. Genauso wie die Elternteile einen Vormund bestimmen können, ist es ihnen möglich, bestimmte Personen von der Vormundschaft auszuschließen. Im letzteren Fall gelten die Bestimmungen nach § 1782 BGB.

Kann das Familiengericht eine Vormundschaft beschließen?

Nach den §§ 1666,1673 und 1674 BGB kann das Familiengericht genauso eine Vormundschaft beschließen, wenn die Eltern zur Vertretung des Minderjährigen keine Berechtigung haben, weil unter Umständen das Familiengericht ihnen die elterliche Sorge entzogen hat oder diese ruht, weil sich die Eltern an einem unbekannten Aufenthaltsort befinden.

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Kann eine Ablehnung der Vormundschaft zu Schadenersatz führen?

Eine Ablehnung der Vormundschaft kann zu Zwangsgeldern führen, auch Schadenersatz könnte eingeklagt werden. Zu lesen in den §§ 1787 und 1788. Es gibt die ehrenamtlichen Vormünder, denen nach § 1835 BGB auch ein Aufwendungsersatz zusteht. So ist es einem ehrenamtlichen Vormund möglich, eine Pauschale von 399 Euro pro Jahr zu beantragen.