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Wann mussen ausstehende Einlagen eingefordert werden?

Wann müssen ausstehende Einlagen eingefordert werden?

1 HGB bezieht sich nur auf die ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital und nicht etwa auf Agiobeträge. Bei der AG und KGaA ist nach § 36a AktG vorgeschrieben, dass bei Bareinlagen der eingeforderte Betrag mindestens 25 \% des geringsten Ausgabebetrages zu erreichen hat.

Wie bucht man ausstehende Einlagen?

Sie buchen die Bezahlung der eingeforderten ausstehenden Einlagen:

  1. 1200 (SKR03) / 1800 (SKR04)
  2. Bank.
  3. an 0830 (SKR03) / 1298 (SKR04)
  4. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete.
  5. Kapital, eingefordert.

Was ist eingezahltes Kapital?

Kapital, auf das die Haftung der Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft für deren Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern beschränkt ist (§ 272 I 1 HGB). Er soll verdeutlichen, dass es sich um bereits eingezahltes Kapital handelt; entsprechend sind gemäß § 272 I 3 HGB noch ausstehende Einlagen gesondert auszuweisen.

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Was bedeutet ausstehende Einlage eingefordert?

Eingeforderte ausstehende Einlagen (Einzahlungen) sind auch wirtschaftlich Forderungen der Gesellschaft an die Gesellschafter und entsprechend zu bewerten. Noch nicht eingeforderte ausstehende Einlagen (Einzahlungen) stellen wirtschaftlich betrachtet einen Korrekturposten zum gezeichneten Kapital dar.

Wann muss Stammkapital der gmbh voll eingezahlt sein?

Die Eintragung der Gesellschaft erfolgt bei Bareinzahlung erst dann, wenn auf die vereinbarten Geschäftsanteile der Gesellschafter mindestens die Hälfte (bei 25.000 Euro also mindestens 12.500 Euro) eingezahlt ist. Jeder Gesellschafter muss dabei mindestens ein Viertel (25 \%) seiner Stammeinlage einzahlen.

Wie wird das Stammkapital in der Bilanz ausgewiesen?

In die Bilanzierung fließt das Stammkapital unter dem Punkt „gezeichnetes Kapital“ ein. Es steht auf der Passivseite der Bilanz und gehört zum Eigenkapital.

Was sagt der Bilanzgewinn einer GmbH aus?

Es ist der Betrag, der maximal bei Aktiengesellschaften als Dividende oder bei der GmbH an die Gesellschafter ausgeschüttet werden kann. Der Bilanzgewinn entsteht nur dann, wenn die Bilanz nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt wurde.

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Was zählt zum Eigenkapital einer GmbH?

Zum Eigenkapital zählen neben dem eingezahlten Kapital bei einer AG (Aktiengesellschaft) Grundkapital, bei einer GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) Stammkapital genannt, die offenen und stillen Rücklagen sowie ein etwaiger Gewinnvortrag. Das Gegenstück zum Eigenkapital ist das Fremdkapital.

Welche Einlagen sind in der Bilanz zu bezeichnen?

In der Bilanz werden ausstehende Einlagen (Einzahlungen) gemäß § 272 I HGB auf der Passivseite von dem Posten „Gezeichnetes Kapital“ offen abgesetzt (Nettoausweis), die eingeforderten Einlagen sind unter den Forderungen auf der Aktivseite gesondert auszuweisen und entsprechend zu bezeichnen sind.

Welche Regelungen gelten zur Bilanzierung von ausstehenden Einlagen?

Die Regelungen zur Bilanzierung von ausstehenden Einlagen finden keine Anwendung. § 272 Abs. 1 Satz 2 HGB schreibt vor, dass die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen von dem Posten „Gezeichnetes Kapital“ offen abzusetzen sind. Der verbleibende Betrag ist als Posten „Eingefordertes Kapital“ in der Hauptspalte der Passivseite auszuweisen.

Was ist die fehlende Einlage in der Bilanz?

Der fehlende Betrag ist die sog. „ausstehende Einlage“. Diese ist auf der Passivseite der Bilanz offen vom „Gezeichneten Kapital“ abzusetzen. Werden 15.000 EUR des Mindeststammkapitals von 25.000 EUR auf das Bankkonto der GmbH eingezahlt, sind die ausstehenden Einlagen i. H. v. 10.000 EUR folgendermaßen zu buchen:

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Was sind die nicht eingeforderten Einlagen auf das gezeichnete Kapital?

die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital von dem Bilanzposten „gezeichnetes Kapital“ offen abzusetzen sind; der verbleibende Betrag ist als Posten „eingefordertes Kapital“ in der Hauptspalte der Passivseite auszuweisen;