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Welche Delikte brauchen Strafantrag?

Welche Delikte brauchen Strafantrag?

Antragsdelikte im Strafgesetzbuch

  • § 123 – Hausfriedensbruch.
  • § 145a – Verstoß gegen Weisungen während der Führungsaufsicht.
  • § 185 – Beleidigung (i. V.
  • § 186 – Üble Nachrede (i. V.
  • § 187 – Verleumdung (i. V.
  • § 201 Abs.
  • § 247 – Haus- und Familiendiebstahl.
  • § 248b – Unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs.

Welche Delikte werden nur auf Antrag verfolgt?

Als relatives Antragsdelikt bezeichnet man ein solches Delikt, das unter bestimmten Voraussetzungen zum (reinen oder Misch-) Antragsdelikt wird. Beispiel: Diebstahl und Unterschlagung werden gemäß § 247 StGB zu reinen Antragsdelikten, wenn das Tatopfer zum Beispiel ein Angehöriger des Täters ist.

Was sind alles antragsdelikte?

Was ist ein Antragsdelikt? Im StGB finden sich viele Vergehen, die eine Strafanzeige notwendig machen, um strafrechtlich verfolgt werden zu können. Diese nennt man Antragsdelikte. Hier erfolgt eine Ermittlung durch die Strafverfolgungsbehörden nur auf Antrag des Opfers.

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Wie erkennt man antragsdelikte?

Antragsdelikt – Arten Als Antragsdelikt wird ein Delikt bezeichnet, bei dem die Justizbehörden grds, nur auf Antrag des Geschädigten tätig werden. Im Gegensatz dazu steht das Offizialdelikt, bei dem der Staatsanwalt tätig werden muss. Voraussetzung für ein Antragsdelikt ist demnach ein Strafantrag.

Was fällt unter Offizialdelikt?

Offizialdelikte sind solche Delikte, die dem Offizialprinzip [einer Prozessmaxime im Strafverfahren] unterliegen, also – im Gegensatz zu den Antragsdelikten – von Amts wegen (ex officio) verfolgt werden vgl. §§ 152 Absatz 2, 160 Absatz 1, 163 Absatz 1 StPO [Strafprozessordnung]).

Bei welchen Straftatbeständen handelt es sich um Antragsdelikte?

Beispiele hierfür sind etwa die Straftatbestände Unterschlagung und Diebstahl. Offizialdelikt sind diese dann nicht, wenn es sich lediglich um geringe Sachwerte handelt, die unterschlagen bzw. gestohlen wurden – beide gelten dann als Antragsdelikt nach § 248a StGB.

Wann darf eine Straftat beahndet werden?

Eine Straftat ist nur eine Straftat, wenn sie als solche im Gesetz beschrieben ist. Tatsächlich darf eine Verhaltensweise nur dann geahndet werden, wenn auch gesetzlich eine Strafbarkeit festgelegt ist – und zwar bevor die Straftat überhaupt begangen wurde (siehe Art.

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Was sind die Rechtsgüter bei einer Straftat?

Die Rechtsgüter werden bei einer Straftat, was eine schuldhaft und zu Unrecht begangenen Tat darstellt, unter dem Einfluss menschlichen Verhaltens beschädigt oder zerstört. Die Strafnormen im Strafgesetzbuch sollen dafür Sorge tragen, dass die Rechtsgüterverletzung in Form von Strafverfahren eine Bestrafung zur Folge hat,…

Was ist die Vortäuschung einer Straftat?

Die Vortäuschung einer Straftat (nach § 145d): Wenn eine Person bewusst vortäuscht, dass an einem Ort oder an einer Person ein Vergehen verübt wurde, gilt dies als Vortäuschung. Diese Tatsache wird mit einer Gefängnisstrafe oder Geldstrafe geahndet.

Wann darf eine Straftat begangen werden?

Eine Straftat ist nur eine Straftat, wenn sie als solche im Gesetz beschrieben ist. Tatsächlich darf eine Verhaltensweise nur dann geahndet werden, wenn auch gesetzlich eine Strafbarkeit festgelegt ist – und zwar bevor die Straftat überhaupt begangen wurde (siehe Art. 103 Abs. 2 GG sowie § 1 StGB).