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Welche Ursachen sind bei der Zwangsstorung verantwortlich?

Welche Ursachen sind bei der Zwangsstörung verantwortlich?

Es lassen sich zwei Ursachen bei der Entstehung einer Zwangsstörung identifizieren: Die Genetik und die Lerngeschichte eines Betroffenen. Die Genetik macht hierbei etwa 30\% der Ursachen aus, wohingegen die Lerngeschichte für die übrigen etwa 70\% der Ursachen verantwortlich ist.

Wann entsteht die Zwangserkrankung?

Sie entsteht meist zwischen dem 20 und 25. Lebensjahr, kann aber auch in späteren Jahren oder schon in der Kindheit auftreten. Der durchschnittliche Betroffene leidet bereits seit sieben Jahren an der Zwangserkrankung, bis er sich erstmals in eine Behandlung begibt.

Welche Faktoren fördern eine Zwangsstörung?

Hoher Leistungsanspruch, eine starke Überbehütung des Kindes, und das Vorleben ritualisierter und rigider Abläufe sind weitere Erziehungsstile, welche die Entstehung einer Zwangsstörung fördern können. Die Erziehung hat somit einen großen Einfluss auf das Erleben, die Gedanken und die Handlung von Menschen.

Wie viele Menschen sind von einer Zwangsstörung betroffen?

Für die Betroffenen ist es daher fatalerweise angenehmer, den Zwang auszuüben, als dies nicht zu tun. Etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind von einer Zwangsstörung betroffen. Sie entsteht meist zwischen dem 20 und 25. Lebensjahr, kann aber auch in späteren Jahren oder schon in der Kindheit auftreten.

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Welche Störungen gehören zu den Zwangsstörungen?

Zu den Zwangsstörungen und verwandten Störungen (ZWAV) zählen nach DSM-5 (künftig auch nach ICD-11) neben der Zwangsstörung daher auch: Die Körperdysmorphe Störung, die durch wahrgenommene Defekte oder Mängel im äußeren Erscheinungsbild und ständiges Überprüfen gekennzeichnet ist

Was sind die Diagnosen für Menschen mit einer Zwangsstörung?

Nach den internationalen und nationalen Diagnosekatalogen (DSM-5 und ICD-11) finden sich bei Menschen mit einer Zwangsstörung Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen – zumeist sogar beides: immer wiederkehrende und anhaltende Gedanken, Impulse oder Vorstellungen, die meist ausgeprägte Angst und großes Unbehagen hervorrufen.