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Wer darf eine Mutter Kind Kur beantragen?

Wer darf eine Mütter Kind Kur beantragen?

Entsprechend §§ 24 und 41 SGB V haben Mütter und Väter einen Anspruch auf medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen. Die gesetzlichen Krankenkassen sind der zuständige Kostenträger für Mutter/Vater-Kind-Kuren. Liegt das ärztliche Attest vor, kann die Kur bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden.

Wie oft kann man eine Mütterkur beantragen?

Alle 4 Jahre haben Erziehende Anspruch auf eine Kur, wenn die medizinischen und/oder psychosozialen Voraussetzungen vorliegen. Ist eine Kur vorzeitig begründet, kann auch vor Ablauf der 4-Jahres-Frist ein Antrag gestellt werden.

Wer hat Anspruch auf eine Kur?

Ein Recht auf eine Kur hat jeder gesetzlich Krankenversicherte: der ausgepowerte Student oder Arbeitnehmer genauso wie die überlastete Hausfrau oder der Rentner mit Arthrose. Sie müssen nicht schwer krank sein, um Zuschüsse zu einer Vorsorgekur zu bekommen.

Wann kann ein Kind zur Kur?

Die Möglichkeit zur Mitaufnahme besteht in der Regel für Kinder bis 12 Jahren, in besonderen Fällen bis 14 Jahren. Für behinderte Kinder gelten keine Altersgrenzen. Vor Beginn der Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme muss die schriftliche Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkasse vorliegen.

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Wie läuft die Mutter-Kind-Kur ab?

Bei der Mutter-Kind-Kur unterscheidet man zwei verschiedene Maßnahmen: Wie läuft die Kur ab? Eine Mutter-Kind-Kur ist kein Urlaub für Eltern und Kinder. Mütter bekommen von der Klinik einen Therapieplan, der auf die individuellen Bedürfnisse ausgelegt ist. Das geht von Sportaktivitäten, Einzel- und Gruppentherapien bis hin zu Erziehungsberatung.

Wie soll man in der Mutter-Kind-Kur entspannen?

In der Mutter-Kind-Kur sollen Mütter nicht einfach nur entspannen, sondern Probleme erkennen und lernen, wie man mit ihnen umgeht. Der Plan wird von einem Arzt und/ oder Therapeuten individuell auf den Elternteil zugeschnitten.

Was waren die Beschwerden bei der Mutter-Kind-Kur?

Laut dem Datenreport 2018 vom Müttergenesungswerk (MGW) litten 97 Prozent der Mütter, die eine Mutter-Kind-Kur gemacht haben, an Erschöpfungszuständen bis hin zum Burn-out. Weitere Beschwerden waren Stimmungsschwankungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Atemwegsbeschwerden.

Was ist eine Mutter- oder Vater-Kur?

Eine Mutter- oder Vater-Kind-Kur ist eine Kur für erschöpfte oder kranke Eltern. Häufige Belastungen sind zum Beispiel Zeitdruck, Erziehungsschwierigkeiten, finanzielle Probleme oder berufliche Belastungen. Verankert ist die Kur im Sozialgesetz (§ 41 SGB V).

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