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Wer zahlt Beratung beim Anwalt?

Wer zahlt Beratung beim Anwalt?

Unterlegene Gegenseite Im Zivilprozess gilt: Wer vor Gericht verliert, muss alle Kosten des Rechtsstreits tragen. Zwar muss zunächst der Mandant selbst die Anwaltsrechnung begleichen, er kann jedoch anschließend von der Gegenseite die Erstattung der Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe (RVG) verlangen.

Wie wäre es mit dem Stundensatz der Anwälte?

Viele Anwälte wären froh, wenn sie 290 Euro pro Stunde abrechnen könnten. Und ohne das Mandat zu kennen, würden die meisten Anwälte wohl lieber einen Stundensatz von 290 Euro abrechnen als die gesetzliche Gebühr nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Aber es kann auch ganz anders kommen – wenn der Mandant nur genug verdient.

Wie viel zahlen Rechtsanwälte pro Stunde?

In Abhängigkeit von der Kanzlei und den rechtlichen Merkmalen des Einzelfalls ergibt sich eine Bandbreite der Stundensätze für Rechtsanwälte zwischen 80 und 500 Euro. Für Mittelständler gilt ein Durchschnitt von ca. 250 Euro, Privatpersonen und kleine Läden hingegen zahlen oftmals weniger als 100 Euro pro Stunde.

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Wie viel bekommt ein Anwalt für ein Stundenhonorar?

Ein Anwalt verlangt und bekommt ein Stundenhonorar von 700 Euro, weil der Mandant angesichts der Höhe der Erbschaft den Sinn für die Verhältnisse verloren hat. Ein anderer nimmt 500 Euro mit der Begründung, dass er sehr erfahren ist und seine Arbeit wenig Zeit braucht. Der dritte will nur 120 Euro, weil der Mandant noch kein Geld gesehen hat.

Wie hoch ist der Stundenansatz eines Anwalts für Familienrecht?

Dieser variiert je nach Streitwert und Komplexität eines Falls. Zudem gibt es regionale Unterschiede: In Zürich liegt der Stundenansatz eines Anwalts für Familienrecht bei 300 bis 500 Franken, in der übrigen Deutschschweiz in der Regel zwischen 250 und 300 Franken. Hinzu kommen Spesen für administrativen Aufwand wie Telefonate oder Reisen.